Ein Nachwort zum fünften German Rum Festival

HeyHo Rumfans, willkommen an Board!

Vor knapp zwei drei vier (irgendwie hat das Verfassen dieses Artikels länger gedauert als gedacht und nächstes Mal wird es sicher eine kleine Berichtsserie statt einem langen Artikel geben) Wochen fand zum fünften Mal das German Rum Festival, kurz 5GRF genannt, statt und BarrelProof hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, dort vorbeizuschauen. Das German Rum Festival ist eine seit 2011 jährlich am ersten Wochenende im Oktober stattfindende Messe mit dem Schwerpunkt Rum in Berlin. Und weil Rum derzeit relativ trendy und hipp ist, wurde das Kind nicht etwa Deutsche Rum Messe sondern German Rum Festival getauft. Organisiert und veranstaltet wird das Event von Dirk Becker, dem Betreiber vom Rum Depot und dem Kopf hinter dem Berliner Rum-Club – also vom jemandem, der sich in der Materie gut auskennt.

Nachdem mein ICE mit einiger Verspätung gegen Samstag Mittag in Berlin ankam, ich mit einer Currywurst im Magen gestärkt mein Hotel aufgesucht und mich kurz frisch gemacht hatte, ging es auf direktem Wege zum Rumfest. Die Schlange am Eingang gegen 14 Uhr war relativ lang, aber es ging schnell voran. Anders als erwartet war jedoch die anstehende Menschenmenge am „Vorverkauf“-Eingang etwa 10 mal länger als die am „Abendkasse“-Eingang. Notiz an mich selbst: Nächstes mal nicht im Vorverkauf ordern sondern Ticket direkt vor Ort kaufen.

Direkt nach dem Einlass gab es für jeden Besucher ein schönes Tastings-Glas mit 5GRF-Logo, fünf Rum-Chips sowie einer Tragetasche mit dem obligatorischen Messeheft. Die Chips, viele von Euch werden sie kennen, sind dafür gedacht an den einzelnen Ständen gegen Rumsamples getauscht zu werden. Im Folgenden nun ein mit Sicherheit unvollständiger, subjektiver aber dafür meine Meinung widerspiegelnder Bericht meines zweitägigen Besuches des 5GRF. Nur ausführliche Reviews oder detaillierte Geschmacksbeschreibungen werdet ihr hier nicht finden – dafür ist auf einer Messe einfach keine Ruhe und Zeit.

Der ersten Stop meiner Erkundungsrunde, nach dem Plausch mit einigen Bekannten aus der Rum- und Cocktailszene, fand am Stand von Rum Nation statt. Das vorgetellte Lineup – die aktuelle Standardrange wie der 98er Caroni, der zwölfjährige Barbados, Panama 18y und 21y, Demerara Solera No. 14 und einige andere – war mir größtenteils bekannt. Dennoch ist mir sofort eine mir bis dahin unbekannte Flasche ins Auge gesprungen. Dieses neue Release wird den 1998er Caroni 2nd Batch mit Sherry Finish ablösen und steht bereits kurz vor der Markteinführung. Es handelt sich dabei um einen 1999er Caroni, der ausschließlich in Bourbonfässern gelagert und 2015 mit 55% abgefüllt wurde – diesmal im Gegensatz zum Vorgänger ohne Sherryfinish. Den muss ich unbedingt probieren, aber gleich als Einsteigertropfen einen 55er Caroni? Dass, dachte ich mir, muss ich gemütlicher angehen lassen startete meinen Besuch auf dem 5GRF mit dem mir zwar bekannten, aber wunderbar gelungenen Rum Nation Jamaica 8y Oloroso Finish, zu dem in absehbarer Zeit auch ein Review folgen wird. Nach einigen interessanten Gesprächen mit Besuchern und Austeller sowie einem Stückchen Schokolade war es dann aber doch schnell Zeit für den neuen Caroni. Und was soll ich sagen? Er hat mir wirklich richtig gut gefallen! Intensiv, würzig, Pfeffer und Benzin. So muss das bei Caroni sein. Preislich wird er bei etwa 65€ liegen, ein Preis der für die Rahmenbedingungen wie die Abfüllungen durch einen UA, den Alkoholgehalt sowie die natürliche Limitierung des Nachschubes durch die Schließung der Destillerie völlig akzeptabel ist. Zum Abschluss beim Rum Nation fand plötzlich ein Schluck des aktuellen Demerara 25y 1990/2015 seinen Weg in mein Glas – aus einer Flasche die irgendwo unter dem Tresen stand und auch genauso schnell dorthin wieder verschwunden ist. Dazu gab es einige interessante Infos vom Aussteller, die ich gerne an Euch weitergeben will: Die aktuelle 1990/2015 Demerara-Abfüllung werde die letzte für viele Jahre sein, da die Lager seien leer und der älteste lagernde Demerara von Rum Nation sei aktuell nur ein Alter von ungefähr zwölf Jahren habe. Wer auf diese Demeraras steht, sollte also schnell noch zuschlagen, solange die aktuelle Abfüllung noch verfügbar ist. Als kleiner Trost wurde leise durchsickern lassen, dass wir für das nächste Jahr (2016 zwei herausragende Jamaica-Abfüllungen erwarten dürfen. Es bleibt also spannend!

Mein nächstes Ziel war der benachbarte Stand von New Grove – eine meiner Meinung nach völlig unterschätzte Brennerei auf Mauritius. Präsentiert wurde die Standardrange Gold und Dark, 5y, 8y, zwei Rumliköre sowie zusätzlich einige hochwertigere Abfüllungen. An dieser Stelle sei kurz der enorme Preisverfall der New Grove Abfüllungen in den letzten Jahren anzumerken: Kostete beispielsweise der fünfjährige vor vier bis fünf Jahre noch etwa 35€, ist er jetzt für weniger als die Hälfte zu erstehen. Die Preisspirale dreht sich also nicht immer und ausschließlich nur bergauf. Sowas sollte es öfter geben! Doch zurück zum Festival. Mein Interesse galt eher den Flaschen auf der rechten Seite des Tresens. Zunächst ist mir hier eine Single-Barrel Abfüllung aus dem Jahr 2004 mit knapp 50% ins Auge gesprungen. Leider konnte ich diesen am Samstag nicht probieren, da laut Aussteller nur noch eine einzige Flasche übrig sei und die für den morgigen Sonntag herhalten müsse. Heute sei da leider nichts mehr zu machen. Wohlgemerkt, es war früher Nachmittag des ersten Messetages und nicht etwa schon kurz vor Messeende. Aber wenn ich morgen rechtzeitig direkt nach Messebeginn da sein würde, könne ich sicherlich noch ein Schlückchen ergattern. Aber okay, also morgen nochmal herkommen – und was soll ich sagen? Das warten hat sich gelohnt! Der New Grove Single Cask – zumindest das von mir verkostete Fass – war wirklich hervorragend! Leider nicht so der Preis, der bei über 100€ liegt. Zusätzlich bot der Stand noch einige andere mir unbekannte und interessante Abfüllungen an: Drei Sonderabfülungen, die alle in Fässern aus unterschiedlichem Holz gefinisht wurden. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich leider absolut nicht mehr daran erinnern kann, um was für Holz es sich dabei gehandelt hat und meine Mailanfrage an New Grove diesbezüglich blieb leider bis zum heutigen Tage unbentwortet. Ich kann Euch nur noch soviel sagen, dass mir zumindest zwei der drei Abfüllungen wirklich gut gefallen haben. Der Preis bleibt abzuwarten bis alle drei Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen.

Mittlerweile war es fast 17 Uhr und es wurde Zeit für die Plantation MasterClass von Alexandre Gabriel, für die ich im Vorfeld online ein Ticket erworben bzw. reserviert hatte. Grundsätzlich sind diese MasterClass-Tastings – einige Raritäten- oder Zigarrentastings ausgenommen – für alle kostenlos zu besuchen. Die Vergabe der Tickets findet immer genau zwei Stunden vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung an einem extra dafür eingerichteten Stand am Eingang statt. Jedoch ist die Schlange bei den interessanten MasterClasses oft schon drei Stunden vor Beginn so lang, dass der Versuch sich erst zwei Stunden vor Beginn ein Ticket zu organisieren zum Scheitern verurteilt ist. Als Alternative für das kostenloses Schlangestehen gab es jedoch den Vorverkauf. Ein Teil der Tickets – ich meine es waren 50% des Gesamtkontingents – konnten im Vorfeld online gegen eine Reservierungspauschale von 5€ erworben werden. Das stundenlange Schlangestehen sowie die Ungewissheit ein Ticket zu erhalten konnte somit relativ günstig umgangen werden, sodass auch ich von dieser Möglichkeit zumindest einmal Gebrauch machte.

Hatte man nun ein Ticket, egal ob vorab gekauft oder durch Schlangestehen ergattert, konnte man damit am Tasting bzw. der MasterClass teilnehmen – so zumindest der Plan. Nun passierte es aber mehr als einmal, dass auf unerklärliche Weise trotz vorhandenen Tickets nicht ausreichend Platz im Tastingraum war  – es gab weniger verfügbare Plätze als eingelassene Personen, sodass Teilnehmer mit Ticket letztendlich wieder gebeten wurden den Raum zu verlassen, da man gerne beginnen würde. Erklären konnte dies niemand. Die netten Damen an der Ticktausgabe versicherten, dass sie lediglich exakt die Anzahl an Tickets ausgegeben hätten für die auch Plätze vorhanden waren – die netten Jungs am Eingang zum Tastingraum versicherten ebenfalls niemanden ohne Ticket eingelassen zu haben. Trotzdem stand auch ich einmal in einer Gruppe von zehn Personen mit einem im Vorfeld gekauftem Ticket für die Plantation MasterClass im Tastingraum und suchte vergeblich einen Platz. Aber Fehlanzeige, alle Plätze waren belegt und es bestand keine Möglichkeit am bezahlten Tasting teilzunehmen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern eine absolute Frechheit. Das vorab bezahlte Geld gab es zwar zurück, aber wer sich die Zeit entsprechend eingeplant und andere parallel stattfindende Tastings dadurch nicht wahrgenommen konnte, stand mit leeren Händen da. Ebenso wer völlig umsonst stundenlang in der Schlange stand. Liebe Organisation, hier habt Ihr versagt!

Enttäuscht und leicht sauer über meinen gekauftes Ticket, das mich dann doch nicht zur Teilnahme berechtigte, zog es mich zum Stand von Rhum J.M. Dort wurde neben den Standardabfüllungen wie dem VSOP, XO und Millesime 2002 auch der neuen Cuvée 1845 vorgestellt. Dieser wird ab sofort den bereits hier im auf BarrelProof vorgestellten Cuvée du Fondateur ersetzen. Er ist meinem Geschmack nach wunderbar gelungen, auch wenn ich beim Tasting das Gefühl hatte, dass er sich vom Fondateuer deutlich unterscheidet. Hier wäre ein Crosstasting interessant – vielleicht nehme ich das bei Gelegenheit einfach mal in Angriff. Zusätzlich hat Rhum J.M seine neue Cask Finish Serie präsentiert. Dabei handelt es sich um die drei als Einzelfass abgefüllten Flaschen Calvados Finish, Cognac Finish sowie Armagnac Finish. Warum man sich bei der Kreation dieser Serie für zwei Weinbrandfinishes entschied und nicht eins davon gegen etwas, das sich stärker unterscheidet, entscheiden hat, konnte man mir leider nicht beatnworten. Das Calvados- sowie das Armagnac-Finish haben mir jedenfalls sehr gut geschmeckt – das Cognag-Finish konnte mich nicht völlig überzeugen. Preislich werden alle drei Abfüllungen bei knapp über 50€ pro halbem Liter liegen – ein wie ich finde absolut fairer Preis für die Vorreiterrolle beim Experimentieren mit gefinishtem Agricole.

Verwöhnt von der Fülle an tollen Abfüllungen bei Rhum J.M musste ich jetzt leider feststellen, dass an vielen Ständen die Flaschen bereits am frühen Sonnabend Nachmittag aus waren. Egal ob am Stand von New Grove, Centenario, Origenes oder Damoiseau nach den etwas hochwertigeren Flaschen gefragt wurde, überall lautete die Antwort gleich: „Sorry, wir haben heute bereits alles ausgeschenkt was wir haben. Es ist nur noch eine einzige Flasche übrig, und die brauchen wir für morgen.“

Den Abschluss des Sonnabends bildete der noch gut bestückte Stand von Ferrand Deutschland, zu denen unter anderem Plantation und Clément gehören. Gegen eine kleine Schutzgebühr von zwei Euro, durfte die Karte – ja, dieser Stand hatte eine eigene Karte und diese konnte sich wirklich sehen lassen –  rauf und runter probiert werden. Besonders positiv im Gedächtnis sind mir dabei die folgenden Cléments geblieben: Clément Canne Bleue, ein wunderbar milder aber trotzdem intensiver weißer Agricole. Clément Single Cask „Vanille intense“, ein reifer Agricole mit wunderbar dezenten(!) Anklängen von Vanille sowie der Clément Single Cask „100% Canne Bleue“. Diese wurden lediglich von dem ebenfalls an diesem Stand erhältlichen und wirklich hervorragendem Bielle Millesime 2007 Cask Strength übertroffen.

Frisch und ausgeschlafen nach einem Abend in einer Cocktailbar mit Bekannten aus RumCommunity und Cocktails&Dreams ging es am Sonntag für mich mit der MasterClass von Seven Fathoms weiter. Rum, der in Fässern in den Tiefen des Meeres gelagert wird? Klingt abenteuerlich, wird aber tatsächlich so praktiziert. Dazu werden die Fässer in eine Art Container verfrachtet und dieser dann sieben Fäden, was etwa 13 Metern entspricht,  tief ins Meer hinabgelassen. Die Begründung für dieses Verfahren ist, dass der Rum sich zum einen durch die Bewegung im Fass besser mische und so nicht nur „außen an der Fasswand“, sondern auch in der Mitte des Fasses reife, zum anderen durch die sich stetig ändernden Druckverältnisse und das damit verbundene Einsaugen und rauspressen aus der Fasswand der Reifeprozess enorm beschleunigt wird. Ich habe da aber so meine Zweifel, ob die ganze Aktion nicht ausschließlich dem Marketing dient. Geschmacklich war der Seven Fathoms weniger süß als erwartet, unkompliziert, einfach zu trinken und preislich im Rahmen.

Eine Stunde später war ich zu Gast in der Masterclass von Nine Leaves. Nine Leaves ist eine seit 2013 von Yoshiharu Takeuchi betriebene Destillerie in Otsu, Japan, die ausschließlich Rhum Agricole produziert.  Vorgestellt und verkostet wurden in der MasterClass die vier aktuell verfügbaren Abfüllungen: Der Nine Leaves Clear ist ein ungelagerter, mild-intensiver Rhum. Der Nine Leaves American Oak dagegen wurde für sechs Monate in frischen amerikanischen Eichefässern gelagert, der Nine Leaves French Oak für sechs Monate in frischen, franzözischen Fässern. Bei beiden lasse sich die jeweils für den Fasstyp characteristischen Aromen wie die milden, vanilligen und leicht karamellsüßem amerikanischen Eiche sowie der eher würzigen europäischen Eiche feststellen. Der vierte im Bunde, der Nine Leaves Almost There, hat eine Lagerung in einem Cabernet Sauvignon Fass erhalten. Leider hat dieser es nicht geschafft, mich von sich zu überzeugen. Preislich sind alle Flaschen für gut 60€ zu ersten. Ein meiner Meinung sehr ambitionierter Preis für un- bzw. halbjahrgelagerten Rum.

Und auch wenn ich vielen Ausstellern jetzt Unrecht tue, indem ich langsam zum Ende komme, muss irgendwann einmal Schluss sein. Kurz erwähnt seien noch Compagnie des Indes, die durchweg mit sämtlichen vorgestellten Abfüllungen überzeugen konnten, Alfred’s Trail – ein neuer und kleiner unabhängiger deutscher Abfüller, der sich auf außergewöhnliche Finishes wie Sauternes oder Banyuls-Fässer spezialisiert hat, The Real McCoy – der mit seinem natürlichen Rum einen guten Job macht und eine tolle Masterclass gehalten hat sowie alle anderen, die ich jetzt hier vergessen habe.

Ebenso erwähnenswert ist noch die etwas merkwürdige Tatsache, dass an einigen Ständen keine echten Vertreter der jeweiligen Marke, sondern irgendwie organisierte Angestellte im „Rum Depot“-Shirt Rum ausschenkten und versuchten zu informieren. Beste Beispiele dafür waren die Stände von Centenario, Bally und Santa Teresa. Die durchgängige Antwort auf alle einfachsten Fragen wie etwa „wie unterscheidet sich der Millesime vom Zwölfjährigen“ oder „wie würden sie die Unterschiede vom 20y zum 30y beschreiben“ war entweder „Tut mir leid, das weiß ich nicht“ oder „Da kann ich Ihnen nichts zu sagen, ich selbst habe diesen Rum noch nie probiert“. Einmal bekam ich sogar die Antwort, dass der Mitarbeiter eigentlich überhaupt keinen Rum mag und auch sonst keinen trinke. Warum so jemand auf einer Rummesse als Vertreter auftritt ist mit schleierhaft.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Besuch auf dem Rumfest – wenn man von den Problemtickets für die Tastings sowie der teilweisen Ahnungslosigkeit der Angestellten absieht – eine spannende und tolle Erfahrung war, die jeder Rumfreund einmal mitgemacht haben sollte.

Und vielleicht gelingt es ja in den nächsten Jahren ja auch noch die Kleinen und Großen, die heuer nicht auf dem Rumfest vertreten waren, aus ihren Nestern zu locken. Hersteller und Abfüller wie Appleton, Coruba, Bristol, El Dorado, HSE, Trois Rivieres, Depaz, Duncan Taylor und viele andere wären sicherlich eine tolle Bereicherung!

Ich hoffe, ihr könnt mit diesem kleinen, persönlichen Fazit etwas anfangen und verabschiede mich bis zum nächsten Review,
Euer Cornelius

4 Comments

  1. Aufschlussreiches Review, danke erst mal!

    Mich wundert es allerdings ein wenig dass Bristol, El Dorado, oder einfach nur kurz „Haromex“ dieses Jahr nicht anwesend war, denn seit 2012, wo ich immer da war, war auch Haromex mit ihrem Sortiment vertreten. Unterm Strich ist das eher eine bedenkliche Entwicklung. Hoffen wir mal dass es nächstes Jahr dann in einigen Belangen besser wird, denn sonst kann man sich den Gang nach Berlin wohl auch schenken.

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  2. Hallo Cornelius,
    es tut mir sehr leid, dass du das Tasting nicht besuchen konntest. Mittlerweile haben wir den Grund, für die Überbuchung gefunden. Ein paar Schlauberger haben Kopien gemacht:(

    Da wir in diesem Jahr deutlich mehr Besucher hatten, sind tatsächlich einige Stände leer gelaufen, und im Fall von New Grove hat der Distributor schlicht weg den Aussteller nicht beliefert.

    An den zwei, drei Ständen hatten die von den Ausstellern gebuchten Mitarbeiter Rum Festival Shirts an und standen dann etwas verlassen da, weil Santa Teresa Sonntag gar nicht am Stand anwesend und am Samstag nur zeitweise. Centenario hat seinen Stand aber selber betrieben!

    Das nur zur Erklärung

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    • Hallo Dirk,

      es freut ich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast und ich danke Dir für deinen Kommentar!

      Kopierte Tickets sind natürlich eine sehr ärgerliche Geschichte, damit hätte ich nicht gerechnet. Vielleicht gibts dann nächstes Jahr kleine GRF-Hologramm-Sticker? 😉

      „Leer gelaufene“ Stände sind ärgerlich, aber wohl leider nicht vermeidbar, wenn wesentlich mehr Besucher als erwartet kommen. Schade, wenn sowas schon mitten am ersten Tag passiert.

      Deiner Antwort entnehme ich, dass es Aussteller gibt, die bei Euch Mitarbeiter für den Stand buchen und dann selbst nicht auf der Messe erscheinen? Egal ob sie geplant abwesend oder kurzfristig verhindert sind, das ist irgendwie für alle Seiten unangenehm. Dass Centenario seinen Stand durchgehend selbst betrieben hat, kann ich jedoch nicht bestätigen. Zumindest bei meinem Besuch am Sonnabend Nachmittag war von Centenario selbst weit und breit niemand in Sicht – sonst hätten sich sicherlich oben beschriebene Situationen nicht so ergeben.

      Vielen Dank und viele Grüße,
      Cornelius

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